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LR

 

Liebe Expertinnen, liebe Experten!

 

Prävention ist ein wesentliches und wichtiges Handlungsfeld in der Suchtpolitik. Eine vorrangige Aufgabe dabei ist, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, den Herausforderungen des eigenen Suchtpotenzials energisch und wissend entgegenzutreten. Gleichzeitig hat die Gesellschaft die Aufgabe – und die moralische Verpflichtung – für jene Menschen Sorge zu tragen, die auf Grund ihrer Sucht chronisch erkrankt sind und sich damit nicht nur selbst massiv belasten, sondern die Auswirkungen ihrer Abhängigkeit(en) auch in ihre Familien und in ihr Umfeld tragen.

 

Die neuesten Erkenntnisse der Suchtpolitik – korrelierend mit einer sich schnell ändernden Gesellschaft waren ausschlaggebend dafür, Leitlinien zu erarbeiten, die in der „Neuen steirischen Suchtpolitik“ zusammengefasst sind. Die hier vorliegende „Checkliste Substitution zur Behandlung opiatabhängiger PatientInnen“ ist als sich ständig erneuerndes Nachschlagewerk für Expertinnen und Experten gedacht, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit Substitutionspatientinnen und -patienten zu tun haben.

 

Auch Suchterkrankte haben ein Anrecht auf quantitativ und qualitativ beste und den neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Standards entsprechende Behandlung, Beratung und Begleitung. Dabei ist das Angebot der Substitutionsbehandlung ein wesentlicher Eckpfeiler, um eine Rückkehr in den Alltag zu erleichtern und Selbst- aber auch Fremdgefährdung zu verringern.

 

Die steirische Suchtpolitik ist bestrebt, die Substitutionsbehandlung in ausreichender und qualitativ hochwertiger Form zu ermöglichen. Dass dazu noch eine Reihe von Rahmenbedingungen für jene verbessert werden müssen, die sich dieser herausfordernden Arbeit stellen und denen mein besonderer Dank gilt, ist mir als zuständigem Gesundheitslandesrat sehr bewusst. Gemeinsam und miteinander müssen wir uns – im jeweiligen Wirkungs- und Zuständigkeitsbereich – anstrengen, den abhängigen Menschen eine Verbesserung ihrer bzw. seiner Lebenssituation zu ermöglichen.

 

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Mag. Christopher Drexler
Landesrat für Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement