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LR

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

 

Die bekannte Maxime, dass die Güte einer Gesellschaft daran zu messen wäre, wie diese Gesellschaft mit Benachteiligten umgehe, gilt nicht nur für den Sozialbereich. Diese ethische Messlatte ist wohl auch in Sachen Gesundheit durchaus angemessen – ganz besonders bei jenen, deren Erkrankung in einer sehr umfassenden Weise schädigt. Im Fall von Menschen mit Suchterkrankungen gilt das in ganz besonderem Maße, weil Suchterkrankungen mit massiven körperlichen, seelischen und sozialen Risiken einhergehen.

 

Suchterkrankungen sind bekanntlich äußerst komplex. Unsere Aufgabe als Ärztinnen und Ärzte besteht darin, diese Erkrankungen frühestmöglich zu erkennen und womöglich zu heilen – und wenn letzteres (wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch) nicht möglich ist, so doch „wenigstens“ die schädigenden Folgen soweit zu mildern, wie das nach dem medizinischen state of the art möglich ist. Dabei spielt die Substitutionsbehandlung eine tragende Rolle. Diese „Checkliste Substitution“ soll Sie in Ihrer täglichen Arbeit mit diesen Patientinnen und Patienten unterstützen. Sie ist als Nachschlagewerk gestaltet – Sie finden Informationen über die Behandlungsspezifika für einzelne PatientInnen-Gruppen genauso wie Vorlagen für nötige Formulare, Umrechnungstabellen oder Kontaktdaten der steirischen Suchthilfeeinrichtungen. Sie finden auch Informationen über gängige Substitutionsmedikamente, über Suchtmittel und über die Rollenverteilung der verschiedenen an der Substitutionsbehandlung beteiligten Instanzen.

 

Mit kollegialen Grüßen

Ihr

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Dr. Christoph Ebner

Referent für Suchtfragen

Ärztekammer für Steiermark